Vom 9. bis 12. Juli 2010 war Beringen zum dritten Mal Austragungsort des internationalen Treffens der Be(h)ringen – nach 1977 und 1992. Über 600 Gäste aus sieben gleichnamigen Orten in fünf Ländern reisten ins Klettgau-Dorf, das sich für ein Wochenende in ein Festgelände voller Begegnungen, Spiele und Freundschaft verwandelte.
Bereits am Freitagabend herrschte ausgelassene Stimmung im Festzelt, wo sich die Teams beim Begrüssungsabend kennenlernten. Besonders eindrücklich: die Läuferstaffel aus dem belgischen Beringen, die die 650 Kilometer in fünf Tagen joggend zurückgelegt hatte.
Am Samstag folgte der grosse Festumzug vom Bahnhöfli zum Spielfeld hinter der Badi – begleitet von grosser Hitze, viel Applaus und noch mehr Wasser für die Teams. Beim „Spiel ohne Grenzen“ gaben die sieben Mannschaften alles: Skispiel, Puzzle, Trottinett-Rennen, Käselauf, Einbaumrennen – und als Joker der «Rote Faden» mit dem selbstgebauten Gwaaggenwagen.
Was niemand für möglich gehalten hatte, wurde Realität: Die Schweizer Mannschaft holte sich mit 49 Punkten erstmals den Sieg. Der Jubel war riesig – und der Abend mit Siegerehrung und Tanz mit den Tornados entsprechend ausgelassen.
Am Sonntag ging es mit einem ökumenischen Gottesdienst weiter, bei dem ein Baum der internationalen Freundschaft gepflanzt wurde. Anschliessend präsentierten sich die Be(h)ringen mit Marktständen im Dorfzentrum, bevor der Abschiedsabend mit Darbietungen der Beringer Vereine, Musik von den Romanos – und dem gemeinsamen WM-Finalschauen – das Festwochenende abrundete.
Nach vielen Umarmungen, ein paar Tränen und unzähligen schönen Erinnerungen wurde es am Montagmorgen wieder ruhig im Gwaaggen-Dorf.